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Eine japanische Handballmarke und die aktuellen Mizuno Handballschuhe im Überblick

Mizuno HandballschuheMizuno Handballschuhe sind in Deutschland noch nicht so bekannt. Das sollte sich meiner Meinung nach ziemlich schnell ändern, denn Mizuno Handballschuhe* haben eine sehr hohe und gute Qualität.

Wie Hummel Handballschuhe und Kempa Handballschuhe kommen auch jedes Jahr neue, teilweise sogar sehr leichte Mizuno Handballschuhe auf den Markt.

Im folgenden zeige ich Dir, welche Mizuno Handballschuhe aktuell auf dem Markt sind und im zweiten Teil dieses Artikels, gehe ich ein bisschen auf die Geschichte von Mizuno und auf das Unternehmen Mizuno an sich ein.

Die aktuellen Mizuno Handballschuhe

Modell HerstellerGewichtSohleBesonderheitPreis/Leistunggeeignet fürmehr Preis
1 Mizuno Wave Stealth 4 (Damen) Mizuno Wave Stealth 4 (Damen)
Kempa---sehr gut--

67,88 € 139,95 €

Amazon*
2 Mizuno Wave Stealth 4 Mizuno Wave Stealth 4
Kempa---sehr gut--

123,15 € 139,95 €

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3 Wave Mirage
Mizuno273gWave Sohle

sehr leicht

gutFeldspieler

Testbericht Wave Mirage

ab 69,00 €

Amazon*

Mizuno

Mizuno ist in Deutschland eine bislang noch wenig bekannte Marke. Der japanische Sportartikelhersteller produziert Bekleidung für zahlreiche Sportarten wie:

  • Fußball
  • Tennis
  • Golf
  • Baseball
  • Judo
  • Volleyball
  • Leichtathletik
  • Handball

Für Euch habe ich das Unternehmen nachfolgend genauer beleuchtet.

Entstehung und Entwicklung

1906 wurde das Unternehmen von Rihachi Mizuno zusammen mit seinem Bruder gegründet. Zunächst verkauften die beiden nur wenig Sportbekleidung und Baseballausrüstung. Erst 1923 wurde die Marke als „Sportwaren Mizuno“ angemeldet.

In den 1930er Jahren übernahm Rihachis Sohn Kenjiro das Unternehmen. Er erweiterte das Sortiment um verschiedene Sportschuhe wie die Mizuno Handballschuhe.

Heute ist der Hersteller als AG offiziell an der Tokioter Börse gelistet.

Bereits zu Beginn der Unternehmensgeschichte basierte die Geschäftsphilosophie auf „Kaizen“. Übersetzt steht Kaizen für die unermüdliche Verbesserung der Marke und seiner Produkte. Das Familienunternehmen setzt bei der Herstellung seiner Produkte außerdem auf umweltfreundliche Technologien und nachhaltige Materialien.

Noch heute ist die japanische Firma im Familienbesitz. Die Leitung trägt seit 1975 der 68-jährige Akito Mizuno. Dieser übernahm das Management von seinem älteren Bruder Masato, der selbst noch im Aufsichtsrat der Firma tätig ist.

Das Logo

Nicht nur die Mizuno Handballschuhe trugen zu Beginn der Markenentstehung ein „M“ als Logo. Dieses zierte bis 1980 alle Produkte des Herstellers. Danach wurde das Logo als zu unkreativ empfunden und es sollte durch ein neues ersetzt werden.

Rund 180 Zeichnungen und Vorschläge wurden abgelehnt bis der „Runbird“ als neues Markenzeichen entstand. Ursprünglich sollte der „Runbird“ das geometrische Zusammenspiel von drei Planeten im Orbit darstellen. Den damaligen Geschäftsführer Masato erinnerte das Logo allerdings eher an den Roadrunner, weshalb er es „Runbird“ taufte.

Eingeführt wurde das neue Markenzeichen 1982 in den USA und 1983 in Japan. Heute wird der „Runbird“ offiziell als Logoname verwendet und ihr seht ihn auf allen Mizuno Handballschuhen.

Bekanntheit

Bekanntheit will das Unternehmen für Sportbekleidung vor allem durch Verträge mit populären Sportlern erlangen. Früher war Mizuno Sponsor der Leichtathleten Carl Lewis und Florence Griffith Joyner und des Tennisprofis Ivan Lendl. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gewannen beide Athleten in Mizuno Schuhen eine Gold-Medaille. Der Sporthersteller erreichte damit weltweite Aufmerksamkeit.

Heute steht der Fußballprofi Shinji Okazaki unter Vertrag.

Zusätzliches Aufsehen bekam die Marke durch das Tragen der Schuhe von Wendy Davis. Die Demokratin hielt 2013 eine knapp 11 Stunden lange Rede gegen ein verschärftes Abtreibungsgesetz in Texas. Während ihrer Marathon-Rede trug Davis pinkfarbene Wave Rider Schuhe. Bei einem Filibuster muss die Rednerin durchgehend stehen und darf nach den Regeln des texanischen Staates weder zur Toilette gehen, noch etwas essen oder trinken. Die pinkfarbenen Schuhe wurden somit unfreiwillig zum politischen Symbol und entwickelten sich zum Verkaufsschlager Mizunos.

Zahlen und Fakten

Das börsennotierte Unternehmen hat die Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in der japanischen Stadt Ösaka. Seine deutsche Niederlassung befindet sich in Aschheim bei München. Hier erinnert ein eigens angelegter Zen-Garten an die japanischen Wurzeln.

  • Jahresumsatz von etwa 1,5 Mrd.
  • Rund 2/3 des Umsatzes wird in Japan gemacht
  • Europäischer Jahresumsatz nur etwa 116 Mio.
  • Weltweit sind 5.365 Mitarbeiter beschäftigt

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